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Das Judentum
gehört neben dem Christentum, dem Islam, dem Hinduismus sowie dem
Buddhismus zu den fünf großen Weltreligionen, wenngleich es nur wenige
Anhänger hat. Sowohl das Christentum als auch der Islam berufen sich
teilweise auf das Judentum. Glaube und Geschichte sind in dieser
Religion unzertrennlich.
Es gibt weder ein religiöses Oberhaupt noch einzelne Propheten im Judentum. Gott JHWH - hier Jahwe genannt – hat sich über mehrere Propheten wie Abraham oder Moses mitgeteilt. So beschreibt auch die Tora – die fünf Bücher Mose -, dass vor etwa 4000 Jahren Abraham in Mesopotamien daran glaubte, dass es nur einen Gott gäbe, nämlich Jahwe. Mit ihm schloss er den Bund, dass wenn er und seine Nachkommen ihm gehorchen und ihn anbeten, sie dafür das Land Kanaan erhalten und zum auserwählten Volk werden würden. Hieraus entstanden die zwölf Stämme Israels. Laut Tora soll Abraham der Begründer des Monotheismus sein und mit ihm die Geschichte der Juden beginnen. Viele Jahrhunderte lang verehrten die Israeliten diesen einen Gott, mussten aber, als eine Hungersnot kam, nach Ägypten ziehen, wo sie als Sklaven lebten. Moses, ein weiterer Prophet der Juden, wurde von Gott zum Anführer für den Auszug aus Ägypten ernannt. Unterwegs erhielt er von Jahwe die 10 Gebote, die Gesetze des Judentums. Einige Jahrhunderte später wurde Israel von den Römern erobert und deren Bewohner aus ihrem Land getrieben. Jesus wuchs als Jude auf. Rund 2000 Jahre lang suchten sie in verschiedenen Ländern ihre Heimat. Eine schlimme Zeit erfuhren die Juden während der Vertreibung in der NS-Zeit. 1948 wurde der Staat Israel als ihre offizielle Heimat gegründet. Das Judentum bezeichnet Gott mit dem hebräischen Eigennamen JHWH, Jahwe gesprochen. Im Tanach, der Hebräischen Bibel, wird er als gnädiger Befreier und gerechter Bundespartner des auserwählten Volkes Israel beschrieben, der Schöpfer, Erlöser und Richter für die Christen wie auch die Juden der ganzen Welt ist. Hier wird er stets nur als Tetragramm – JHWH – erwähnt; für das Judentum ist der Name Gottes unaussprechlich. Gott ist im jüdischen Glauben nicht vorstell- und ergründbar für den Menschen. Anders als im christlichen Glauben durch Jesus, wird Gott hier nicht personifiziert. Juden halten ihre Gottesdienste in Synagogen ab, wo sie die Tora – die Schriftrollen mit den jüdischen Gesetzen – aufbewahren. Der Sabbath – von Sonnenuntergang am Freitag bis Sonnenuntergang am Samstag – ist der Tag der Ruhe und der Gottesverehrung. Treffe Jahwe am Ende des Internet und rede mit ihm wenn Du Dich traust ... |
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